Quo vadis?

Wenn Menschen zusammenleben müssen sie sich auf eine Art und Weise zusammenraufen und ein Agreement treffen wie man miteinander umgeht.
Was ist gut, was weniger und was ist schlecht.
Und wie geht man mit den Menschen um welche sich nicht an diese Regeln halten?
Die Religionen hat man ausgespart und eigene „Gesetzes“Bücher geschrieben.

Durchsetzung dieser Regeln und Strafen für Missachtung derer ist gewünscht und dafür hat der Staat das Gewaltmonopol von den Bürgern erhalten.
Verstößt jemand gegen diese, von uns aufgestellten Regeln hat ihn die volle Wucht der „Staatsgewalt“ zu treffen. Das finde ich notwendig um die Ordnung in der Gesellschaft aufrecht zu erhalten.

Was passiert nun in der Gesellschaft, wenn dieser Staat nicht mehr konsequent auf die Einhaltung dieser Regeln achtet?
Im Mittelalter haben die „Herren“ für Sicherheit gesorgt und u.a. dafür Steuern erhoben.
Was ist ein Staat, wenn er nicht mehr ausreichend für Sicherheit sorgt und Gesetze exekutiert? Was ist dann der Unterschied zum Raubritter?

Uns geht es in Österreich gut und die Gesellschaft hat sich weiterentwickelt – aber ich finde nicht immer zum Besten.
Toleranz, dieses Wort wird bis zum Exzess gedehnt und missbräuchlich verwendet.

Tolerare (Latein) bedeutet ursprünglich ertragen, erdulden, aushalten und leiden….
Wollen wir das wirklich?

„Alle Menschen sind gut und dürfen überall sein wo sie wollen…..“ – Nein sind sie nicht und dürfen sie nicht.

Grenzen gab und gibt es um eine möglichst homogene Gruppe von Menschen zu schützen.
Nur werden diese seit einiger Zeit nicht mehr geschützt und Menschen aller Kulturen werden gemischt. Da sind gute und weniger gute dabei – aber verschieden Kulturkreise, verschiedene Sozialisierungen auf engem Raum sorgen für Konflikte. Das war in der Menschheitsgeschichte immer schon so und wird auch immer so bleiben. Der tribale Charakter einer Gesellschaft wird nicht abzuerziehen sein.

Warum das so ist, darüber kann man nur (bzw. kann ich nur) spekulieren.

Ist es die Verweiblichung und die Dekadenz der Gesellschaft durch die Phantasien, dass jeder sein und machen darf was er will und die anderen es aushalten (tolerare) müssen?

Steckt ein größerer Plan für die Zerstörung der Nationalstaaten dahinter?

Und warum lassen es die Staatsmänner und –frauen das zu?
Vielleicht weil Angela Merkel (Deutschland), Paolo Gentiloni (Italien), Emmanuel Macron (Frankreich), Stefan Löfven (Schweden) eines gemeinsam haben – sie haben alle keine Kinder.

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