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Gesund oder Plastik?

In vielen Produkten sind seit einiger Zeit Pflanzensterine enthalten.
(Margarine, Käse, Mich, Brot,…)

Pflanzenstrine sind das pflanzliche Pendant zum tierischen Cholesterin.

Pflanzensterine waren übrigends vor einigen Jahren noch Medikamente – jetzt in unseren Nahrungsmitteln.(Lebensmittel trau ich mir nicht mehr sagen.)

Die Versprechung ist, dass damit der Cholesterinspiegel gesenkt werden kann und das Schöne daran, diese Aussage ist wahr und wissenschaftlich bewiesen!

Bei einer Aufnahme von 2g pro Tag kann der Cholesterinspiegel um bis zu 10% gesenkt werden.

Es wird empfohlen täglich nicht mehr als 3g Pflanzensterine zu sich zu nehmen.
Bei “normaler” Ernährung, sprich OHNE dieser Wunderprodukte, nimmt der Mensch ca. 400mg täglich zu sich.

Super – denk’ ich mir – wo ist der Haken?

Und prompt fand ich diesen.

Das Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und nicht nur dieses verlautbart, dass Untersuchungen feststellten, dass Gefäße zu schaden kamen. Weiters senkte sich auch der BETA Carotin Spiegel im Blutserum. BETA Carotin schützt aber vor Herz-/Kreislauf und Krebserkrankungen.

Die Empfehlung, dass wenn man diese mit Pflanzensterinen versetzten Produkte zu sich nimmt, mehr Obst und Gemüse gegessen werden soll machte mich auch stutzig. Der Grund ist einfach der, dass Pflanzensterine die Aufnahme von Vitaminen behindert.

Kinder unter 5 Jahren, Schwangere und stillende Mütter sollten diese Produkte auch nicht zu sich nehmen.

SO und nun betrachtet die Werbung. Wie gesund diese Nahrungsmittel doch sind.

Also ich pfeif auf’s Plastikessen!!

Ich verstehe viele Einstellungen nicht.

  
Wenn man so in den Weiten des Internets unterwegs ist, so entsteht in mir der Eindruck, dass es viele Menschen gar nicht mehr erwarten können – ja sogar schon hoffen, dass unser (Wirtschafts)System total zusammenbricht.

  • Ja, es ist viel Geld in den letzten Jahren/Monaten vernichtet worden.
  • Ja, die Staaten (auch Österreich) sind de fakto pleite. (Ein Privater hätte schon längst in Konkurs gehen müssen oder wäre wegen fahrlässiger Krida eingesperrt.)
  • Ja, es verändert sich zuwenig. Österreich spart bei den Familien und erhöht Massensteuern ohne wirkliche Reformen anzugehen.
  • Ja, ewig kann es so nicht weitergehen.

Aber deswegen gleich mit absoluten, vernichtenden Horrorszenarien wie Weltkrieg, usw. zu rechnen nützt uns nicht im Geringsten.

Es ist in der Verantwortung eines jeden Einzelnen für sich und seine Lieben bestmöglich (vor) zu sorgen.

Das ist ein Thema welches in unserer “just in time” Gesellschaft massiv vernachlässigt wird.
Wenn wir etwas brauchen – gehen wir einkaufen.

Denn die Szenarien können ganz anders als die angeführten, horrormäßigen, alles vernichtenden aussehen.

Wie reagierst du wenn die Transportindustrie streikt und die Supermärkte für 1 Woche nicht beliefert werden?
Wie reagierst du wenn die Stromversorgung durch einen “Unfall” für 1-2 Wochen ausfällt?
usw….

Bevorratung ist ein deutlich unterschätztes Thema. Dabei wäre es so einfach und gar nicht teuer wenn laufend darauf geachtet wird.

Konserven halten sich ewig, Reis und Nudeln bei richtiger Lagerung auch sehr lange.
Mineralwasser kann auch mehr daheim sein.
Ein kleiner Gaskocher kostet nicht die Welt….. und schon könnt Ihr euch und eure Lieben zumindest mit Essen versorgen.

Jedem der sagt…. “Na, wenn es soweit ist, dann bau ich halt im Garten Kartoffel an und halte ein paar Hühner.” entgene ich nur mit ein paar Fragen….

  • Hast du Saatgut daheim?
  • Weißt du wie du anbaust und worauf du achten musst – geschweige wielange es zur Ernte dauert?
  • Woher bekommst du deine Hühner und hast du überhaupt Tierfutter daheim?

Ans Herz legen möchte ich Euch die Seite des Zivilschutzverbandes. Dort könnt Ihr eine Broschüre bzgl. Bevorratung kostenlos bestellen.

Man kann – und viele tun es – das Thema auch übertreiben, sich in eine eigene Welt flüchten und glauben sich selber ganz alleine in allen Bereichen versorgen zu müssen/können. Das sind dann (meist) die Autoren der Internetseiten welche auf einen totalen Zusammenbruch hoffen.

Der Mensch ist kein Einzelgänger sondern ein Herdentier und jeder soll sich in die Gesellschaft mit seinen Fähigkeiten einbringen. Denn nur dann hat die Menschheit eine Chance zu überleben.

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